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  • : KREATIV-WAHN
  • kreativ-wahn
  • : weiblich
  • : 7.12.1979
  • : Überlebenskünstler
  • : 1979 geb. 7. Dez. in Schwerin 2000 Technische Zeichnerin 2003 Diplom Werbetexter 2007 Selbständig tätig im kaufmännischen Bereich und im Marketingbbereich 2006 Ausstellung im „Haus der Kommunalen Selbstverwalt
Samstag, 10. mai 2008

Und wieder verlasse ich Salzburg mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die  letzten zwei Tage bargen viele Erinnerungen in sich, die ich und mein Herz mitnehmen werden. Ich habe einen Menschen, den ich jetzt schon einige Zeit kenne und auf Grund der Entfernung doch nicht kenne, von einer mir unbekannten Weise erlebt, auf einer sehr schönen Weise. Es fällt mir immer wieder schwer, nach Salzburg zu fahren, weil ich doch weiß, dass es mir noch schwerer fällt, Salzburg zu verlassen. Ich  habe mein Herz in dieser Stadt verloren.

Ich stand heute auf dem Balkon, Abschied nehmend. Ich genoss diesen letzten Blick auf die Berge. Wunderschön sah es aus, die Sonne schien, der Himmel lachte, das dezente, leichte Grün des Frühlings überall und der Schnee auf den Bergwipfeln, eine traumhafte Kulisse. Ich merkte, wie mir eine Träne über die Wange lief, eine Träne der Freude, des Glückes, all dies wahrnehmen zu dürfen und auch des Abschiedes. Ich sollte die Tränen sein lassen und mich freuen wiederkommen zu dürfen. Mit diesen Gedanken ging ich zurück ins Wohnzimmer und packte meine Sachen, um mich auf den Weg nach Garmisch zu machen. Mal sehen, was mich da erwartet. Einen lieben Gruß, ins mir geliebte Salzburg.

von KREATIV-WAHN
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Dienstag, 6. mai 2008
Und wieder lese ich ein Bericht über Afrika. Immer wieder zieht die Sehnsucht mich in dieses Land, noch bleibt es bei der Sehnsucht Gut erst mal das Studium absolvieren und dann geht es für mindestens sechs Wochen nach Afrika, aber das dauert noch  bißchen. Jetzt kümmer ich mich erst mal  etwas um mein  Seminar bei Ruf, für alle, die es nicht wissen, es geht am 10. los. Ich bin dann für fünf Tage in Garmisch zwischen Schweizern, Österreichern, Baden Württhembergern und Bayern, als einzige Norddeutsche. Und dann beginnt das Studium, welche Richtung? Wirtschaftspsychologie und Marketing werden mich die nächsten Monate beschäftigen. Was ich dann bin? Du darfst mich dann offiziell Personalcoach und Marketing Referent nennen. So und für alle, die es interessiert. Hier ein kleiner Bericht über Afrika. Mit etwa 30 Millionen Quadratkilometern ist Afrika der zweitgrößte Kontinent der Erde. 703 Millionen Menschen leben in Afrika. Sie leben in vielen Kulturen nach verschiedensten Traditionen. Es gibt eine unübersehbare Anzahl verschiedener Sprachen. Durch seine Lage beiderseits des Äquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen. 75 % der Fläche Afrikas liegen innerhalb der Wendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Der größte Teil Zentral- und Westafrikas ist von tropischem Regenwald bedeckt; das Kongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden; die Sahara im Norden wird nur durch die Flussoase des Nils unterbrochen, im Süden befinden sich die Namib als Nebelwüste und die Kalahari als Trockensavanne. Südlich der Sahara (Sahelzone) und in Ostafrika bis Südafrika hinunter befinden sich riesige Savannengebiete. Im Bereich zweier jährlicher Niederschlagsmaxima breiten sich die Trockenwälder und Feuerökosysteme aus, beispielsweise Mopane, Miombo oder Chipya-Vegetation. Südostafrika ist durch den Einfluss des Monsun und die großen Täler von Sambesi und Limpopo fruchtbarer.



Sand auf der Haut
Eine Schweißperle auf der Stirn
Ihre Augen verraten Schmerz
Schmerz vergangener Tage
Ein junges Mädchen
Eltern verloren
Niedergestreckt
Eine Seuche
Ihre Schwester neben ihr im Sand
So jung, so verloren
Oh  du  Afrika



von KREATIV-WAHN
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Donnerstag, 1. mai 2008

Ich sitze gerade im Zug in Richtung Stettin. Nein ich möchte nicht nach Polen, auf Hälfte der Strecke steige ich aus und besuche meine Familie. Die Fahrt fing schon interessant an, kaum saß ich im Zug, wurde ich kontrolliert. Der Mann hinter mir hatte keinen Fahrschein, er stammelte was davon, dass er keinen Fahrschein kaufen konnte, da seine Familie verfolgt wird und er jetzt auch kein Geld bei hätte. Er wolle der DB den zu schuldenden Betrag für die Fahrt überweisen. Gut, diese Variante hatte ich auch noch nicht gehört.

 

In Reinfeld angekommen stürmte eine aufgebrachte Familie in den Zug und suchte eine verloren geglaubte Reistetasche. Der Sohn, fand sie, interessanterweise war sie im Besitz des merkwürdigen Mannes genau hinter mir. Sie war leer. Der Inhalt der Tasche war ein Abteil weiter zu finden. Angeblich hatte der Mann die Tasche in Hamburg auf dem Bahnsteig gefunden.

 

Nicht weiter drüber nachdenkend vertiefe ich mich wieder in meine „Campus“. Ein Bericht über StudiVZ und Blogs regt mein Interesse an. Ich hatte ihn schon mal gelesen, aber dieses Mal regt mich die Langeweile dazu an, ihn genauer zu studieren. „Die heutige Studentengeneration ist nazisstischer als je zuvor…“, stand da. Nazisstisch, mein Gott, hatte ich dieses Wort in den letzten Tagen oft gehört, vielleicht ist es mir auch nur intensiver aufgefallen.

 

Erst war es der Bericht über Stars (im Fernsehen), das alle Menschen, die gerne Massen um sich haben, die gerne auf der Bühne stehen, Reden halten, Säger oder Schauspieler, nazisstisch sind. Gut ich halte auch gerne Reden, begeistere mich für Schauspielerei, bin ich jetzt nazisstisch?

 

 

Letztens las ich dann  einen Bericht in einer Psychologiezeitung, dass gerade kleine Menschen ein großes Geltungsbedürfnis haben und besonders nazisstisch sind, das Napolionsyndrom. Wie groß bin ich? Ich bin 1,60! Hm, sollte ich mir Gedanken machen? Nun lese ich, dass Blogs und Profile gefertigt werden, um Aufmerksamkeit zu erlangen, dass wir nazisstisch sind. Was soll ich dazu noch sagen? Ich schließe, ich bin wohl ein Nazisst!

von KREATIV-WAHN
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Donnerstag, 1. mai 2008

Jetzt sind es vier Tage, seitdem ich in Zwangsurlaub geschickt wurde. Ich verbringe meine Zeit mit der "aufregenden" Suche nach neuen Jobs, Studienplätzen und WGs. Das zu Hause Sitzen, bekommt mir nicht, viel zu viel Zeit zum Nachdenken. Und dann diese Frühlingsgefühle, freute ich mich gerade noch Single zu sein und meine Freiheiten zu genießen, kommt der Wunsch nach mehr hoch. Ich muss schnell raus, brauch Bewegung und Natur, ab in die Sonne.


War ich  doch froh, gestern in Hamburg sein zu können und Dienstag in Berlin, ich hatte neue Eindrücke gewonnen und festgestellt, dass Hamburg mich immernoch nicht reizt, was bewog mich eigentlich hier her zu ziehen. Und schon wieder bin ich in Gedanken in Freiburg, wo es als nächstes hin gehen wird, wenn nicht noch das super Angebot überraschenderweise sämtliche Pläne durcheinanderwürfelt.


Begeistert, dass mein Date mit RUF-Reisen in Berlin positiv verlaufen war, sitze ich jetzt abrufbereit hier und warte auf die Mail, die mich zum Teamerseminar jagt. Richtig gelesen, erst mal geht es mit RUF auf Tour. Zwischendurch beantworte ich  Mails von lieben Freunden und bin auf der Suche nach Aushilfsjobs bis dahin, damit ich weiter abrufbereit bleiben und flexibel sein kann, frei nach Backpackermanier. Hm, dabei muss ich gerade an einen mir sehr lieben Freund denken. Was der wohl gerade macht? Lieben Gruß nach Frankreich.

Heute geht es nach Warin. Julian wird sich freuen, wenn wir wieder in den Wald huschen und wilde Krokodile jagen. Dinosauer entdecken und uns in Erdhölen verstecken. Er liebt es, wenn wir Forscher spielen und mir macht es auch unheimlich Spaß. Einfach wieder Kind sein und die Fantasie spielen lassen. Wer ist denn schon wirklich erwachsen? Eine gewisse Reife sollte schon jeder haben, aber gerade diese kindlichen Momente, machen den Reiz des Lebens aus.

 

So das war es erst mal für heute, ich habe noch einiges zu tun, bevor ich mein Reich hier verlasse und das lange Wochenende bei meiner Familie genieße. Allen einen schönen Maifeiertag und natürlich den Männern: "Alles Gute zum Herrentag."

von KREATIV-WAHN
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Donnerstag, 1. mai 2008

Ich hatte gerade über ICQ eine interessante Diskussion zum Thema Deutsche und Österreicher. Ich muss gestehen es gibt schon einige Unterschiede, zwischen den Menschen oberhalb und unterhalb des Weißwurstäquators. Aber sollte man denn wirklich alles verallgemeinern? Wieso haben viele Österreicher und so mancher Süddeutscher, die Norddeutschen so "lieb" und natürlich das gleiche umgekehrt? Sind wir so verschieden? Oder sind wir uns ähnlicher als wir glauben? Die Aufklärung folgt....


 


von KREATIV-WAHN
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